Cashew-Dattel-Kakao-Balls
19. Januar 2021

Brotgewürze – gesund und lecker

Koriander, Anis, Fenchel, Kümmel – klingt wenig verlockend, oder?

Das sind klassische Gewürze, die man für ein selbstgebackenes Brot verwendet. Wenn du Brot schon einmal selbstgemacht hast, hast du dich vielleicht gewundert, weshalb es so gar nicht nach dem gekauften Brot schmeckt. Ich habe mich zu Anfang immer gewundert, weshalb es so fad ist, obwohl ich generell nicht sehr stark würze.

Noch dazu war mein Brot entweder immer zu trocken oder bröselig, zu klebrig, dass es kaum aus der Form kam oder es hatte gar keine richtige Form. Es hat viele Jahre gedauert, bis ich dann das perfekte Brotrezept für mich zusammengestellt hatte. Seither ziehe ich es aus dem Schrank und es gelingt – IMMER!

Noch dazu ist es eine sehr gesunde Variante und je nach Mehl eine Mischung aus Bauernbrot und Vollkornbrot. Du kannst es variieren mit allem, was dir guttut und schmeckt.

Das Rezept findest du hier.

Nun aber zurück zu den Gewürzen.

Gewürze bringen nicht nur eine besondere Geschmacksnote in dein Brot, sondern können deinen Körper auch gesundheitlich unterstützen. Gerade Gewürze wirken sich enorm auf eine gesunde Verdauung aus, können aber auch heilend bei Erkältungen und Blähungen wirken.

Koriander – findet oft in asiatischen Gerichten seinen Platz. Viele mögen ihn nicht, weil er leicht „seifig“ schmeckt. Ich finde das wertet ihn ab und wie so oft, ist unser Geschmackssinn einfach nicht mehr auf natürliche Gewürze trainiert. Wir bekommen nur noch Fertiggewürz und das so unglaublich verstärkt durch Geschmacksverstärker, dass wir natürliche Aromen nicht mehr als schmackhaft empfinden. Deshalb mein Appell: zurück zur Natürlichkeit. Koriander kann bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Reizdarm, Schlaflosigkeit und sogar Rheuma eingesetzt werden und findet auch in einem Brotgewürz seinen Platz.

Anis – bei Anis muss ich immer an Schnaps denken. Ein leckerer Ouzo beim Griechen ist für mich Gold wert. Allerdings hat Anis weitaus mehr Nutzen als nur im Schnaps. Anis wird auch als „Süßer Kümmel“ oder „Brotsamen“ verwendet, was ihn natürlich nicht nur deshalb auch als Brotgewürz klassifiziert. Gesundheitlich kann er bei Erkältung, Magenbeschwerden, Blähungen, Osteoporose, chronische Bronchitis oder Husten positiv wirken. Anis ist aber nicht mit dem Sternanis zu verwechseln – das sind zwei unterschiedliche Pflanzen.

Fenchel – der Samen gilt als das Gewürz gegen Blähungen und Magenbeschwerden vor allem bei Babys, aber auch bei Appetitlosigkeit und Erkältungen. Fenchel wird oft als Tee getrunken, meist mit Anis und Kümmel in Verbindung. Aber auch die Fenchelknolle kann vielseitig verwendet und verzehrt werden. Im Brotgewürz wirkt die leicht an Lakritz erinnernde Note des Fenchelsamens erfrischend.

Kümmel – vielseitig einsetzbar und vor allem bei Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Magenkrämpfe und Rheuma hilfreich. Außerdem regt Kümmel die Produktion von Muttermilch an. Im Brotgewürz macht er sich ebenfalls gut und bringt einen charakteristischen Geschmack hinein. Kümmel sollte man allerdings nicht mit Kreuzkümmel verwechseln – dieser ist wesentlich stärker und bitterer.

Für dein eigenes Brotgewürz kann dir diesen Shop ans Herz legen.

Warum ich dir das alles erzähle?

Ich finde wir sollten uns vielmehr wieder auf die Natur beziehen – Kräuter, Gewürze, Pilze, Früchte. All das finden wir das ganze Jahr über in Wald, auf Wiesen und Felder. Wir müssen uns nur trauen raus zu gehen und uns etwas damit beschäftigen. Vielleicht machst du dir ja demnächst schon deine eigenes Brotgewürz?

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Ausprobieren – lass mich doch gerne wissen, ob es bei dir geklappt hat.

Deine Steffi

 

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