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Gesundheit zum Frühstück

Wenn wir gesund sind, fühlen wir uns wohl. So definiert es auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als einen „Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens“.

Es klingt unglaublich einfach, nur ist es das tatsächlich? Haben wir nicht alle unsere kleinen und größeren Beschwerden – Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit, Hautprobleme u.v.m.? Egal mit wem ich spreche – in meinen Yogastunden, in meinen Beratungen oder einfach im Bekanntenkreis – jeder hat seine Zipperlein, die von heute auf morgen kommen, sich vielleicht auch schon länger angekündigt haben, oder dann tatsächlich auch als größere Baustellen auftauchen.

Das Schöne ist, wir können etwas dagegen tun. Wir haben das Heft selbst in der Hand und können uns jeden Tag, Stück für Stück unsere Gesundheit zurückholen.

Allerdings müssen wir dabei früh anfangen – beim Frühstück. Es ist die erste Mahlzeit des Tages und genau dort sollten wir ansetzen.

Wie viele weitere Mahlzeiten nehmen wir am Tag noch zu uns? Und wenn das Frühstück schon nicht gesund ist, wie soll es dann der Rest des Tages werden?

Auf so viele Sünden wie möglich zu verzichten – das sollte das Ziel sein. Und wenn man irgendwann merkt, dass es einem damit plötzlich viel besser geht, als es der Genuss der Sünden wert ist, will man vielleicht gar nicht mehr sündigen? Kannst du dir vielleicht noch nicht vorstellen, aber ich rate dir dazu, es einfach mal auszuprobieren. Ich tappe selbst oft genug in die Falle und denke…och das eine Stück Kuchen oder das bisschen Käse auf der Pizza oder noch ein kleines Glas Rotwein… und danach merke ich, dass es mir eigentlich doch nicht so guttut. Dass die letzte Tasse Kaffee doch zu viel war und dass es mir ohne vielleicht viel besser gehen würde.

Und genau das meine ich mit sündigen. Wenn wir wissen, was uns guttut, wissen wir auch, was gesund ist. Dafür müssen wir aber wieder lernen, unserem Körper besser zuzuhören. Auf die vielen kleinen Bedürfnisse und Botschaften zu achten, die er uns kontinuierlich sendet. Immer wieder. Unaufhörlich. Wollen wir es hören? Nein. Würde es uns guttun? Ja. Wieso machen wir es dann nicht? Keine Ahnung. War halt schon immer so. Macht man halt so oder machen die anderen so. Aber ist es wirklich das, was uns antreibt? Dinge zu tun, weil sie so sind oder weil es andere machen?

Unser eigenes Wohlbefinden hängt davon ab, ob wir unsere eigenen Bedürfnisse erfüllen. Und dazu müssen wir die Stimme unseres Körpers und vor allem unserer Seele ernst nehmen. Sie ist die absolute Wahrheit in uns drin. Es gibt keine andere Wahrheit. Keine Wahrheit im Außen. Keine Wahrheit, die in irgendeinem Buch steht. Nur die eine tief in uns drin. Die, die wir nicht hören wollen. Es fällt am schwersten, ihren Rat zu befolgen.

Lass uns deshalb gemeinsam diesen Weg gehen. Uns langsam wieder dieser Stimme annähern. Und du wirst sehen, dass es noch viele andere Menschen auf diesem Weg gibt, die du bisher vielleicht noch nicht gesehen hast. Menschen, deren Stimme ähnlich spricht wie deine. Die ebenfalls nach der Wahrheit gesucht haben. Und dann fällt es plötzlich viel leichter, den Weg zu gehen.

Natürlich gibt es auch auf diesem Weg (wie natürlich auf allen Wegen) Stolpersteine. Wieso sollte ausgerechnet dieser Weg ohne Steine sein? Aber sind nicht alle Wege mit Steinen übersät? Egal, ob wir den Weg unserer innersten Wünsche gehen oder Wege, die uns von außen als „richtig“ präsentiert werden. Ich habe noch niemanden kennengelernt, der nicht irgendwann in seinem Leben auf schwierige Situationen getroffen ist. Jeder hat das schon erlebt. Es fängt mit der ersten Enttäuschung in der Liebe an, geht weiter über einen unglücklichen Job, nervige Kollegen, doofe Nachbarn oder finanzielle Pleite, Krankheiten oder was auch immer alles im Leben so passieren kann.

Deshalb ist es doch umso wichtiger, den eigenen Rhythmus zu finden. Sich seiner Bedürfnisse klar zu werden, um dann irgendwann zu Gesundheit und Wohlbefinden zu gelangen. Stimmst du mir zu? Na dann kann die Reise ja losgehen. Ich freue mich von dir zu hören.

Deine Steffi
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Ananas-Bowl

Das Rezept für dieses wunderbar leckere und gesunde Frühstück ist sooo einfach:

1 EL Haferflocken fein, je 1 TL Chiasamen, Leinsamen, Kokosöl, 1 Banane, 1/4 Ananas, etwas Kurkuma gemahlen, 250 ml Hafermilch

Als Topping habe ich etwas Müsli und Kokosflocken drüber gestreut.

Losmixen und genießen.

Lecker!

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