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Herzöffner für mehr Leichtigkeit

Herzöffnung in Anahata… was bedeutet das?

Möchte ich mein Herz jedem öffnen? Möchte ich mich lieber zurückziehen? Beides ist in verschiedenen Situationen wichtig – je nachdem, was mir gerade geschehen ist.

Heute ist es aber oft so, dass wir uns zu sehr zurückziehen.

Dass wir uns der Welt und unseren Mitmenschen nicht mehr öffnen. Dass wir alles mit uns selbst und unseren engsten Vertrauten ausmachen. Unsere Schultern fallen nach vorne, wir ziehen den Kopf ein, machen den Nacken rund, verspannen in diesem Körperbereich. Unsere Brust wird eng und das atmen wird schwerer. Das signalisiert anderen aber auch, dass ich Angst habe und dass ich für meine Umwelt aber auch für Neues nicht offen bin. Die Folgen daraus sind Ablehnung und Abwendung.

Das Leben lebt davon, dass wir teilen.

Unsere Erlebnisse, unsere Freude, unsere Liebe, unser Wissen – alles möchte geteilt werden, möchte sich vermehren. Wir machen uns oft Sorgen, dass wir verletzlicher werden, wenn wir uns öffnen.

Aber das stimmt nur bedingt. Denn wenn ich offen bin, bin ich auch sicher, was ich fühle. Ich kann zu mir stehen und muss mich nicht verstecken. Ich bin ein offenes Buch. Und vor allem empfange ich so die Offenheit und Herzlichkeit der Menschen. Jemand der einem offen gegenübertritt wirkt auf Anhieb sympathischer als jemand, der sich verschließt.

Wir können unser Herzchakra (Anahata) darauf trainieren.

Das Herzchakra als Haupt-Energiezentrum verbindet die unteren drei erdenden Chakren, die uns mit dem Weltlichen verbinden, mit dem oberen spirituellen – der Kommunikation und unserer individuellen Weisheit. Das Herz symbolisiert die Liebe – zu uns selbst, aber auch zu anderen, wie auch das Mitgefühl. Ist der Energiefluss in diesem Chakra blockiert, entstehen Ängste und Blockaden, bis hin zu panischen Attacken. Fließt die Energie, dann sind wir im Reinen mit uns selbst und unseren Bedürfnissen. Wir wissen was uns wichtig ist und wofür es sich zu kämpfen lohnt.

Gleichzeitig kennen wir auch unsere Grenzen und wissen, wann es besser ist, sich zurückzuziehen.

Entscheide dich FÜR dich und FÜR das Leben.

Charlie Chaplin

Als ich mich selbst zu lieben begann, befreite ich mich von allem, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, was mich runterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich diese Einstellung gesunden Egoismus. Heute weiß ich, es ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, weigerte ich mich, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um die Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur für den Augenblick, in dem ALLES geschieht. Heute lebe ich jeden Tag einen nach dem anderen und nenne es ERFÜLLUNG.

Als ich mich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mein Denken eine Last sein und mich krank machen kann. Doch als ich es mit dem Herzen verband, wurde mein Verstand ein wichtiger Verbündeter. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir müssen uns nicht mehr fürchten vor Auseinandersetzungen, Konflikten oder Problemen, sei es mit uns selbst oder anderen. Selbst Sterne kollidieren und aus ihrem Zusammenstoß werden neue Welten geboren.

Heute weiß ich - DAS IST LEBEN !

Die Praxis – Herzöffner

Rückbeugen als Tor zu unserem Herzen

Rückbeugen führen bei vielen erst einmal zu Abneigung oder Ängsten. Man lehnt sich aus dem Fenster – nach hinten – ins Unbekannte. Aber genau dafür sind Rückbeugen ideal. Sie helfen bei Ängsten – physisch als auch mental.

Bei Rückbeugen ist es wichtig, den eigenen Körper gut zu kennen und vor allem seine Grenzen richtig einzuschätzen. Lieber etwas weniger, dafür korrekt ausgeführt, als es zu übertreiben und dann Verletzungen zu riskieren.

Körperliche Wirkung

Bei Rückbeugen wird der vordere Bereich des Oberkörpers gestreckt und gedehnt und somit das Atemvolumen vergrößert. Die Rückenmuskulatur wird gleichzeitig gestärkt und die Brustwirbelsäule wird beweglicher. Mit Rückbeugen wird außerdem die Thymusdrüse, die hinter dem Brustbein sitzt, gestärkt. Sie steuert die Abwehrkräfte unseres Körpers.

Rückbeugen machen also beweglich, fitter, jünger und gesünder. Denn durch die verbesserte Atmung kann unser Körper automatische mehr Sauerstoff aufnehmen. Die Versorgung unserer Zellen ist somit optimal gesichert.

Rückbeugen sind vor allem in unserer heutigen Gesellschaft sehr wichtig. Wir verbringen die meiste Zeit damit, am Schreibtisch oder im Auto zu sitzen, was unsere Schultern rund macht und unsere Brust verengt. Das kann zu Verspannungen im oberen Rücken, zu Kreislaufproblemen und auch zu Magen-Darm-Beschwerden führen.

Energetische Wirkung

Rückbeugen haben auch aber eine große Wirkung auf unsere Psyche und unsere Emotionen. Wir verschließen uns, der Atem wird flacher, wir sind traurig und kraftlos.

Mit Rückbeugen können wir all dem wieder entgegenwirken. Wir öffnen unser Herz. Frische Energie fließt hindurch und löst sämtliche Blockaden auf. Mithilfe von Rückbeugen können wir negative schmerzende Situationen schneller verarbeiten – durch sie hindurch gehen.

Unserem Glück steht somit nichts im Wege.

Asanas

Kobra - Bhujangasana
Schulterbrücke - Setu Bandha Sarvangasana
Bogen – Dhanurasana
Fisch – Matsyasana

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