Gesundheit zum Frühstück
29. April 2019
Entspannung in der Dusche
30. Mai 2019

Heart wide open


Momentan bin ich sehr mit unserer geplanten Yoga-Wanderung beschäftigt. Ich freue mich total, dass gleich die erste Wanderung auf so viel Interesse stößt. Das macht die Vorbereitungen noch viel schöner.

Bei all der Arbeit muss ich mich aber immer auch wieder zwingen, Pausen einzulegen. Pausen, um innezuhalten. Pausen, um Inspiration zu bekommen. Pausen, um es fließen zu lassen. Das gelingt mir nicht immer und wenn man selbständig ist, ist man oft zu sehr damit beschäftigt, sich zu verwalten, anstatt die Arbeit zu tun, für die man eigentlich brennt. Das höre ich immer wieder.

Erst vor kurzem habe ich eine tolle Dokumentation über einen Künstler gesehen, der morgens nach dem Aufstehen erstmal „rumdaddelt“, Gitarre spielt und erst danach duscht und sich einen Kaffee macht. So sollte es sein – Hauptfokus auf das Hauptbusiness. Ich übe noch.

Was ich mit diesem Artikel aber eigentlich sagen will…unser Herz sollte offen sein und offenbleiben. Wir sollten uns nicht verschließen vor der Welt aus Angst, vor Ablehnung, Angst vorm Scheitern oder ähnlichen Gedanken. Vor allem auch nicht vor Neid oder Missgunst oder Angst zu kurz zu kommen. Wir sollten dafür leben für was wir brennen. Unsere Leidenschaft leben. Egal wie viele es auf der Welt gibt, die ähnliche Dinge tun wie wir – wir sind einmalig und genau das ist es, was die Welt von uns braucht. Schaut nicht nach rechts oder links (ich weiß selbst wie schwer das ist), das macht es nur noch schwerer. Bringt euch ein, mit allem was ihr habt, das wird Grenzen sprengen. Grenzen in eurem Kopf, Grenzen in eurem Umfeld und Grenzen im Universum.

Die Yogawanderung ist ein Herzenswunsch von mir. Ich trage ihn schon lange mit mir herum und nie habe ich mich so richtig ran getraut. Bis vor kurzem. Da kam die Erkenntnis.

Die Natur hat großen Einfluss auf unser Herzchakra. In jeder Yogastunde behandle ich eines der sieben Chakren, um eventuelle Blockaden zu lösen, Energie fließen zu lassen und die Teilnehmer zu sensibilisieren. Energiearbeit ist feinstoffliche Arbeit. Das heißt, man kann sie nicht sehen, und trotzdem ist sie da. Atem kann man auch nicht sehen und er ist da. Es gibt so viele Dinge, die wir mit unseren Augen und unserem Verstand nicht wahrnehmen können und trotzdem existieren sie.

Aus diesem Grund sollten wir uns auf unser Gefühl verlassen. Gerade im Herzraum – dem Anahata-Chakra, fällt es uns manchmal leichter Gefühle zu spüren, aber leider verschließen wir uns diesen sehr oft auch sehr schnell. Ich möchte mich trotzdem an die Herzöffner wagen.

Im Yoga sind es Übungen wie Kobra, Bogen, Fisch – also vor allem Rückbeugen, die nicht immer leichtfallen. Wir müssen loslassen lernen, uns hingeben und vertrauen. Das geht nur mit offenem Herzen. Allerdings sollten wir auch unsere Grenzen kennen – wenn wir zu offen sind, sind wir zu sehr im Außen und spüren unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht mehr. Geben uns zu sehr hin und verlieren uns im Außen. Das richtige Maß ist hier also sehr wertvoll.

Bei unserer Yoga-Wanderung versuchen wir genau diese Dinge wieder zu spüren. Die Schönheit im Außen und unsere Bedürfnisse im Inneren. Ganz in Stille, in Meditation oder im Austausch mit der Gruppe. Ich freue mich wirklich sehr auf diese außergewöhnliche Erfahrung für mich und sicherlich auch für alle die mitmachen. Ich gehe fest davon aus, dass wir dieses Event regelmäßig etablieren können.

Bis bald und viele Grüße direkt aus dem Herzen

Steffi

2 Comments

  1. Andrea schlupf sagt:

    Hi Steffi !!
    Tolle Worte !!
    Super wie du dein weg gehst !!!

    Liebe grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.